Auflösung (dpi)
Die Wiedergabefeinheit von Elementen bei ihrer Zusammensetzung zu Bildern. Je höher die Auflösung eines Bildes, desto detailreicher ist seine Darstellung bzw. die Möglichkeit seiner Vergrößerung. Die Auflösung wird je nach Anwendung und Verfahren in dpi (Dots per Inch), ppi (Points per Inch) oder lpi (Lines per Inch) gemessen.
Ausrichtungsraster
Die feinste Unterteilung einer Rastereinheit. Der Ausrichtungsraster dient der einheitlichen Anordnung detaillierter Gestaltungselemente in einem Grundraster.
Basiselemente
Die essenziellen Grundelemente eines Corporate Designs, wie z.B das Logo, Schriften und Farben.
Bildsprache
Die durch ihren Stil hervorgerufene Anmutung von Abbildungen.
Brand
Das visuelle, emotionale, rationale und kulturelle Image, das man mit einem Unternehmen, einem Produkt oder einer Dienstleistung verbindet und damit der eindeutigen Differenzierung dient.
Branding
Schaffung eines unverwechselbaren Markenprofils. Voraussetzung hierfür ist die professionelle Entwickeln einer Marke, um das Produkt leicht wieder erkennbar zu machen, es von Konkurrenzprodukten eindeutig abzuheben und den Kunden daran zu binden. Wichtige Elemente des Branding sind der Markenname, das visuelle Erscheinungsbild in Form von Farbe, Logo, Schrift und Bildstil, die Gestaltung der Werbung, des Merchandisings und der PR.
CMYK
Abkürzung für die vier Farben des Skalendrucks C (Cyan), M (Magenta), Y (Yellow), K (Key/Schwarz)
Corporate Color
Definition der Primärfarben (Logofarben, Hausfarben)
Corporate Design (CD)
Corporate Design bedeutet übersetzt Unternehmerisches Erscheinungsbild (früher auch "Firmengesicht") und umfaßt die visuelle Darstellung eines Unternehmens nach innen und nach außen, mit dem Ziel der optischen Profilierung desselben. Corporate Design erschöpft sich nicht nur in Gestaltung und Nutzung eines Firmenzeichens (Signet, Logo), sondern schließt die einheitliche Gestaltung aller visuellen Komponenten eines Unternehmens zu einem unverwechselbaren Erscheinungsbild ein (Marken-, Produkt-, Schrift- und Grafikdesign, Architektur, Messestand etc.). Um sich in der Flut von Werbemaßnahmen und Information durchzusetzen, ist ein konsequentes Auftreten notwendig.
Der Begriff CI (Corporate Identity) nimmt auch Wertvorstellungen und Identifikation von Mitarbeitern, Partnern und Kunden für sich in Anspruch.
Corporate Identity (CI)
Corporate Identity bezeichnet das Selbstverständnis und das Erscheinungsbild eines Unternehmens. Die Merkmale der Corporate Identity ergeben sich entweder aus der Geschichte, den Traditionen und damit der Organisationskultur eines Unternehmens oder werden geschaffen, um das Bild eines Unternehmens auf ein Unternehmensziel auszurichten. Man unterscheidet dabei zwischen dem Corporate Image (CI), das Preis-, Produkt- und Werbestrategien umfasst, dem Corporate Design (CD), also der visuellen Erscheinung, dem Corporate Communication (CC), also der Unternehmenskommunikation und dem Corporate Behaviour (CB), den Verhaltensweisen der Mitarbeiter untereinander und nach außen.
Corporate Image
Die Wahrnehmung eines Unternehmens durch die interessierte Öffentlichkeit. Das Corporate Image kann durch Imagekampagnen gezielt beeinflusst, d.h. gestaltet bzw. korrigiert werden.
Corporate Type
Typografisches Erscheinungsbild eines Unternehmens/einer Institution.
Die Corporate Type von Heraeus ist "Trade Gothic". Diese Schrift ist lizenzpflichtig und kann bei Linotype (Link zur Website) erworben werden.
Die vier benötigten Schriftschnitte heissen:
1. Trade Gothic Roman
2. Trade Gothic Bold No. 2
3. Trade Gothic Condensed No. 18
4. Trade Gothic Bold Condensed No. 20
Corporate-Design-Manual
Umfassende Darstellung aller Gestaltungsrichtlinien und der wesentlichen CD-Elemente.
Dachmarke
Marke, Logo, unter der weitere Submarken bestehen können (das Heraeus-Logo ist beispielsweise die Dachmarke)
dpi
Die Abkürzung für „Dots per Inch“, die eine Wiedergabefeinheit (Bildschirmauflösung) von Monitoren bezeichnet. (siehe "Bildschirmauflösung")
FAQ
Die Abkürzung für Frequently Asked Questions (regelmäßig gestellte Fragen). Zusammenstellungen von Standardfragen und entsprechenden Antworten. Sie bieten unerfahrenen Nutzern Hilfe und entlasten somit auch das Fachpersonal eines Anbieters.
Farbklima
Aufeinander abgestimmte, sich ergänzende Farbtöne, die am häufigsten mit speziellen Wirkungen assoziiert werden.
Grafikelement
Zusammenfassende Bezeichnung von Fotos, Grafiken oder Text, die als Grafikformate (GIF, JPG etc.) in Onlinemedien eingesetzt werden.
Grafiklayout
Um sich bei Veröffentlichungen (z. B. Prospektwerbung) abzuheben, müssen die verwendeten Grafiken durchdacht und auf das Medium angepasst sein. Dabei spielen neben der Farbgestaltung natürlich auch Proportionen innerhalb einer Grafik und das Text-Grafik-Verhältnis eine Rolle.
Grundraster
Ein Gliederungs- und Anordnungssystem für Text- und Bildelemente in einem Layout. Es dient der stilistischen Stärkung und Vereinheitlichung des Designs und seiner schnellen und wirtschaftlichen Herstellung. Besonders detaillierte Elemente können mit einem feineren Ausrichtungsraster exakt positioniert werden. (siehe "Ausrichtungsraster")
JPEG/JPG
Die Abkürzung für Joint Photographic Experts Group (Vereinigte Fotoexperten-Gruppe), ein Standard für die Kompression von digitalen Bildern. Die Datenreduktion von JPEG wird dadurch erreicht, dass sehr ähnliche Farben als ein Farbton abgespeichert werden. Dadurch bleibt der Qualitätsverlust bei Fotos gering.
Konzernkommunikation
Unternehmenskommunikation bezeichnet die Gesamtheit sämtlicher Kommunikationsinstrumente und -maßnahmen eines Unternehmens, die eingesetzt werden, um das Unternehmen und seine Leistungen den relevanten Zielgruppen der Kommunikation darzustellen.
Konzernschrift
(siehe "Corporate Type")
Layout
Der Seitenaufbau eines Dokumentes mit seinen gestalterischen Basiselementen (Farben, Bildwortmarke, Typografie etc.) und deren grundsätzlicher Anordnung.
Logo
Signet, Schriftzug oder Kombination aus beiden zur einwandfreien Identifizierung eines Unternehmens oder eines Produktes
Logo- und Sloganlayout
Ein Logo oder ein Werbeslogan sollte vom Sinn und vom Aussehen einmalig sein. Die Überlegungen müssen oft viele Faktoren berücksichtigen. Das fertige Layout wird für alle weiteren Geschäftsunterlagen und Werbemaßnahmen übernommen.
Look and Feel
Die atmosphärische Wirkung einer Internetpräsenz. Sie entsteht durch die Homogenität von Design, Bedienung und Benutzerführung, evtl. auch Klangkomponenten. Das Look and Feel sollte einer stärkeren Wirkung halber in engem visuellem Zusammenhang mit dem Corporate Design stehen.
Musterdatei (Template)
Eine mustergültige Satzdatei, die als Basis zur Erstellung von Entwürfen und Druckvorlagen dient. Sie enthält neben den Standangaben in Form eines Layoutrasters alle typografischen und farblichen Definitionen in Form von Stilvorlagen.
Die Abkürzung für Portable Document Format , ein Dateiformat, das alle Eigenschaften eines gedruckten Dokumentes in elektronischer Form beinhaltet. Zur Anzeige von PDFs wird das Programm "Acrobat Reader" benötigt, das für eine große Anzahl unterschiedlicher Betriebssysteme zur Verfügung steht.
Point (pt)
Das standardisierte typografische Maß für Schriftgrößen und Zeilenabstände. 1 Point = 1/72 Inch = 0,353 mm.
Printmedien
Alle gedruckten Medien, unabhängig vom angewendeten Druckverfahren.
Rastereinheit (RE)
Ein Element, Höhe x Breite, aus dem sich ein Raster aufbaut.
RGB
Die Abkürzung für die Grundfarben Rot, Grün, Blau zur Farbdarstellung auf Monitoren. Aus diesen Farben lassen sich alle weiteren, am Bildschirm sichtbaren Farben mischen.
Satz
Das Platzieren und Ausrichten von Grafik- und Textelementen auf ein bestimmtes Grundformat wird als Satz bezeichnet.
Schrift
(siehe "Corporate Type")
Schriftlizenz
Das durch einen Kauf erworbene Nutzungsrecht an einer Schrift.
Schutzzone
Ein definierter Freiraum um ein Markenzeichen, in dem weder Text noch weitere grafische Elemente (zum Beispiel Bilder oder Fremdlogos) platziert werden dürfen. Die Schutzzone ermöglicht damit die repräsentative Wirkung eines Zeichens. Die Wortmarke von Heraeus ist von einer Schutzzone umgeben, die im Corporate Design Manual näher erläutert wird.
Spalte
Ein vertikal angeordneter Bereich zur Aufnahme von Texten oder Bildern.
Spationieren/Spationierung
Das Erweitern der Laufweite einer Schrift.
Styleguide
auch Corporate-Design-Manual. Ein Werk, das alle Angaben zum Corporate Design und dessen Umsetzung in allen relevanten Printmedien und elektronischen Medien vermittelt.
Systemschrift
Eine im Betriebssystem installierte und von ihm zur Darstellung benötigte Schrift, zum Beispiel Times, Arial, Verdana (Windows).
Template
Das englische Wort für eine Musterdatei. (siehe "Musterdatei")
Trade Gothic
Trade Gothic ist die Corporate Type von Heraeus. (siehe "Corporate Type")
Vektorbasierte Grafiken / Vektorgrafiken
Um eine optimale Skalierbarkeit von Texten und Logos erreichen zu können werden diese als Vektorgrafiken angelegt. So können einmal angelegte Daten endlos und verlustfrei in anderen Projekten weiterverwendet werden.
Vektorgrafiken haben geringere Dateigrößen als Pixel-orientierte Grafikformate und lassen sich in ihren Größen verändern. Aufgrund des geringen Speichervolumens werden Vektorgrafiken auch im Internet, zum Beispiel für Flash-Animationen angewandt.
Versalie
Großbuchstabe
Wortbildmarke
Registriertes, geschütztes Logo, bestehend aus Schrift und Bildelement
Wortmarke
(siehe "Dachmarke")
Zeichensatz
Die Gesamtheit der Buchstaben, Ziffern, Interpunktions- und Sonderzeichen einer Schrift.
Zeilenabstand
Der von Schriftlinie zu Schriftlinie gemessene Abstand zwischen zwei Textzeilen.